Lesung in Fürstenwerder

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Die für mich sehr wichtige Lesung aus „Vor dem Fest“ fand am 21.5. in Fürstenwerder statt. In Fürstenwerder waren viele Ideen entstanden, dort sind sich die Fiktion und die Wirklichkeit am nächsten. Figuren wie Frau Kranz oder Frau Reiff, Materialien wie die Eierbox, Orte wie der Flugabwehrraketen-Stützpunkt oder das Haus der Heimat existieren in der Gegend auf ihre ganz eigene Weise. Und die Füchse sehen sich die Weise an, durchstreifen die Felder und Wälder. Einer saß am Straßenrand als ich am folgenden Tag wieder abgereist bin.

Und was für ein schönes, seltsames Gefühl das war – die Vermischung zwischen Erfindung und Realität in der grandiosen, mutigen Buchhandlung, wo die Lesung statt fand. Den Menschen „ihre“ Texte vorzulesen, ihnen ihre Geschichten gewisser Maßen zurückzugeben, die sie mit ihren Biografien und Sprache überhaupt erst ermöglicht hatten. Es kam mir vor, als wäre ich in diesem Augenblick selbst ein Buch (ein Hörbuch wohl), und meine Figuren hätten sich in der Wirklichkeit verselbständigt und hören mir zu.

Geschenke gab es auch – aus der Realität über die Fiktion in die Realität zurück:

Beute

 

 

 

 

 

 

 

– Einen Eierkarton von „Ditzsche“

– Ein Gemälde von „Frau Kranzpiller“

– Eine Publikation aus dem „Haus der Heimat“

– Einen Engelsflügel von „Uwe Hirtentäschel“

– Ein Buch (Ivo Andrić) von „Nils aus Magdeburg“

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